chem Verhältniſſe ſtehen Sie zu dem Bärenführer? Reden Sie ganz offen zu mir.“
Felix zuckte die Achſeln.
„Es ſind viele, viele Jahre her, daß der Menſch mich mit ſich herum ſchleppt,“ verſetzte er.„Wie ich zu ihm gekommen bin, weiß ich nicht zu ſagen. Nur manchmal iſt mir ſo, als ob ich geträumt hätte von einem großen Schloſſe mit einem ſchönen Parke, und von guten Leuten, die mir mit herzlicher Liebe zuge⸗ than waren. Ob ich in Wirklichkeit einmal in ſo günſtiger Lage gelebt habe, wage ich nicht mit Be⸗ ſtimmtheit zu behaupten.“
„Das iſt freilich ſehr ſchlimm, lieber junger Mann,“ ſagte Fürſt Woronzow nachdenklich,—„jedenfalls ſehen Sie nicht darnach aus, als ob Sie von niede⸗ rem Herkommen wären, und Ihre Handlungsweiſe in Bezug auf mich beſtätigt dieß. Wir wollen jetzt ſehe Vielleicht, wenn der Bärenführer in unſere Gewf fällt, erfahren wir Näheres über Ihre wahre Abkunſt und Heimath. Aber Sie werden hungrig ſein,— man ſoll Ihnen einige Erfriſchungen vorſetzen.“
Er klingelte und bald erſchien eine alte Magd, welcher er die nöthigen Befehle mittheilte. Die Die⸗ 46 nerin brachte Speiſe und Trank und Felix genoß
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Mittlerweile rückte die Nacht vor. Die vier Männer, welche der Fürſt in das Schloß befohlen hatte, kamen an, und brachten die Meldung, daß ſechs Andere ſich im Parke verſteckt hätten. Der Fürſt verſorgte die Leute mit Waffen, und poſtirte ſie dann in ſein Schlafgemach, während er mit Felix noch in den Wohnzimmer blieb.


