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Graf und Bärenführer : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Felix gehorchte, ſchilderte mit kurzen Worten ſeine Verhältniſſe, und berichtete dann treulich wieder, was er im Bärenſtalle mit angehört hatte.

Der Fürſt verzog keine Miene bei der Erzählung, ſondern hörte Felix ganz ruhig an.

Ich glaube Ihnen, ſagte er, als er Alles wußte, was aber bewegt Sie, mir die Anzeige von dem beabſichtigten Raubanfalle zu machen?

Feellix ſah den Fürſten auf dieſe Frage mit großen Augen ganz verwundert an.

Was mich bewegt hat, herzukommen? erwiederte er,nun, doch weiter nichts, als Beſorgniß um Sie und Ihre Diener, Herr, weiter hat mein Kom⸗ men keinen Zweck, und da Sie nun gewarnt ſind, will ich machen, daß ich wieder fortkomme. Iwan und Petrowitſch würden mich halb zu Tode ſchlagen, wenn Sie mich morgen vermißten und dadurch auf

die Vermuthung kommen könnten, daß ich ihre böſen Abſichten vereitelt habe. Alſo, leben Sie wohl, Herr! Und ſehen Sie ſich ja vor, Sie haben es mit grau⸗ ſam böſen Menſchen zu thun.

Halt! rief der Fürſt, als Felix nach den letzten Worten ſich verbeugte, und gehen wollte.Bleiben Sie! Du, Paul, eilſt nach dem Meierhofe, und holſt ein halbes Dutzend Knechte herbei, die im Parke den Spitzbuben auflauern können. Vier Andere ſchickſt du hierher. So ſind wir auf alle Fälle vor den Spitz⸗ buben geſichert.

Der alte Diener verneigte ſich, und ließ ſeinen Herrn mit Felix allein.

Nun, mein Lieber, ſagte der Fürſt zu Letzterem, wollen wir ein wenig von Ihnen ſprechen. In wel⸗

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