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Graf und Bärenführer : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Streifwunde auf ſeiner Stirne floß. Beide ſtießen einen Wuthſchrei aus, als ſie Felix an der Seite des Fürſten erblickten, und ihre Augen funkelten von einem Haſſe, vor welchem Felix in innerſter Seele erzitterte.

Fürchten Sie dieſe Schurken nicht, ſagte der Fürſt zu ihm,ſie werden vollkommen unſchädlich gemacht werden. Und Ihr, wendete er ſich zu den Gefangenen, wißt Ihr wohl, daß ich Euch zur Strafe für Euren Einbruch zeitlebens in die Berg⸗ werke Sibiriens ſchicken kann?

Barmherzigkeit! Gnade! ſtammelten die Böſee⸗ wichter ganz entſetzt, da ſie allerdings ganz genau mußten, daß der Fürſt Macht und Einfluß genug hatte, ſeine furchtbare Drohung auszuführen.

Nur unter Einer Bedingung kann ich mich her⸗ bei laſſen, Gnade an Euch zu üben, entgegnete der Fürſt mit Strenge.Geſteht, wer dieſer Jüngling an meiner Seite iſt, und wie ihr zu ſeiner Perſon gelangt ſeid. Aber ſprecht die Wahrheit, oder Sibi⸗ rien iſt euer unabwendbares Loos!

Oh, Herr, Sie ſollen die Wahrheit hören, ſagte Iwan ſchnell.Felix iſt mein Neffe, der Sohn mei⸗ ner verſtorbenen Schweſter, die als Haushälterin und Wirthſchafterin auf einem der vielen Güter des Für⸗ ſten Demidow lebte. Sein Vater und ſeine Mutter ſtarben, als Felix noch ein fünfjähriges Kind war, und da nahm ich die Waiſe aus Barmherzigkeit zu mir. Sein Vater hieß Stein, und ſeine Mutter Su⸗ ſanne. Er wird ſich wohl dieſer Namen noch erin⸗ nern können.

Felix ſtutzte wirklich, als er die beiden Namen