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aus, und mit einem lauten Schrei fiel er hinter dem
Stege her in das Waſſer, welches ſofort über ſeinem Kopfe zuſammenſchlug und ihn ſchnell mit ſich fortriß. Felix ſchien verloren, denn ſchwimmen konnte er nicht, und weit und breit war kein Retter und Helfer in ſeiner Nähe. Er ſelber gab ſich verloren. Noch einmal tauchte er aus dem Waſſer auf, noch einmal ſtieß er mit ſchon halb erſtickter Stimme einen Hülfe⸗ ruf aus,— dann zog ihn das Waſſer wieder in ſeine rauſchende Tiefe, um ihn, vielleicht für immer, darin feſtzuhalten.
Da aber nahte ein Retter, der hier, beſſer viel⸗ leicht, als ein Menſch, dem ertrinkenden Knaben Hülfe bringen konnte.
Der treue Sultan hatte den erſten Schreckensauf⸗ ſchrei von Felix gehört und mit zwei gewaltigen Sätzen das Ufer erreicht. Eben da tauchte Felix noch ein⸗ mal mit Arm und Haupt aus dem Waſſer auf, und im nämlichen Momente ſprang das edle Thier in den reißenden Bach, und hatte einen Augenblick ſpäter ſchwimmend ſeinen Schützling erreicht und vorſichtig mit den Zähnen am Kragen ſeines Wamſes gepackt. So ihn möglichſt hoch über dem Waſſer haltend, ſchwamm der wackere Neufundländer weiter, bis er eine flache Stelle am Ufer erreichte, die er benutzte, Felix auf das feſte Land zu tragen.
Hier legte er ihn auf den weichen Raſen nieder, und leckte ihm zärtlich ſo lange Geſicht und Hände, bis Felix aus ſeiner Ohnmacht wieder erwachte, und mit ſeinen großen Augen verwundert umherſchaute. Schnell entſann er ſich der Gefahr, in welcher ſein Leben geſchwebt hatte, und er überhäufte ſeinen treuen


