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Graf und Bärenführer : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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1 Manne ſeine Hand, die derſelbe gerührt und ergriffen

an ſeine Lippen zog.

Gott ſegne Sie für dieſe Verſicherung, ſagte er mit bebender Stimme.Gewiß kann ich ſchwören, daß Sie keinen treueren Diener haben als den alten Stein, der Sie ſchon, als Sie noch Knabe waren, auf ſeinen Knien gewiegt und geſchaukelt hat. Wenn Sie nur mehr auf die warnende Stimme Ihres treue⸗ ſten Dieners hören wollten!

Nichts mehr davon, mein Freund, ſprach der Graf abwehrend.Ich kenne meinen Vetter und will

nichts anhören, was ihn bei mir verdächtigen könnte!

Der alte Mann ſeufzte, unterdrückte aber die Ant⸗ wort, welche ihm auf den Lippen ſchwebte.

Wohlan denn, ſagte er zu ſich ſelbſt, indem er ſich vom Grafen Robert ab⸗ und dem kleinen Felix zuwendete,ſo wollen denn wir, Suſanne und ich, doppelt wachſam ſein, damit dem theuren Kinde kein Haar auf ſeinem Haupte gekrümmt werde. Ich traue ihm nun einmal nicht, dieſem Herrn Vetter, Grafen Albin! Und wenn er Ränke ſpinnt, ſo ſoll er ſehen, daß es Leute gibt, die ihn nicht aus den Augen laſſen!

Neben dem Knaben niederſitzend, ſpielte er ein Weilchen mit ihm, bis raſch von außen die Thür auf⸗ geriſſen wurde, und ein noch junger Mann von etwa dreißig Jahren mit eiligen Schritten herein trat. Es war eine ſtattliche Figur mit martialiſchem Geſicht, dunklem Haar, und dunklem Barte, und mit dichten ſchwarzen Augenbrauen, unter welchen ein Paar tief⸗

rraune Augen hervorblitzten. Bei ſeinem Erſcheinen

ang Felix vom Sopha auf, und lief,

ohne ſich vom