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Graf und Bärenführer : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Vaters und des alten Stein darüber vergaß. Der Graf blickte dem Spiele des Knaben nachdenklich zu; Stein beobachtete das Kind eine gute Weile mit gro⸗ ßer Aufmerkſamkeit, und ſein treuherziges, runzliges Geſicht nahm einen immer zufriedeneren Ausdruck an.

Es fehlt unſerem Felix nichts, aber auch gar nichts, Herr, flüſterte er dem Grafen in's Ohr. Der böſe Sturz iſt ohne ſchlimme Folgen geblieben. Wenn Felix eine Hirnerſchütterung erlitten hätte, würde er über Kopfweh klagen, müde und ſchläfrig ſein und ſich jedenfalls nicht mit ſolchem Eifer in das Spiel vertiefen.

Ich hoffe das ſelbſt, verſetzte der Graf eben ſo leiſe.Im innerſten Herzen danke ich Gott dafür, daß er das ſchwerſte Unglück von mir abgewen⸗ det hat.

Wie war es aber überhaupt nur möglich, Herr Graf, daß Felix vom Pferde ſtürzen konnte? fragte der alte Haushofmeiſter.Er iſt doch trotz ſeiner Jugend ein ganz fermer Reiter, und tummelt ſeinen Pony mit einer Sicherheit, die mich ſchon manchmal in Erſtaunen geſetzt hat.

Ein unglücklicher Zufall führte den Sturz herbei, keerwiederte der Graf.Die Geſtalt meines Vetters tauchte grade in dem Momente, wo Felix über das Stacket ſetzen wollte, jenſeits deſſelben auf, das Pfer ſcheute, machte unerwartet einen mächtigen Satz zur Seite, und Felix flog aus dem Sattel. Ein Zufall, weiter nichts, der aber ſehr traurige Folgen hätte nach ſich ziehen können.

Hm! Hm! Ein Zufall! Ein bloßer Zufall, weiter nichts? murmelte der Haushofmeiſter mit ſehr