chen ſei. Mittlerweile lächelte das Kind ſchon wieder, und nickte dem Vater freundlich zu.
„Mir fehlt nichts, Papa,“ ſagte er.„Aber ich war wahrhaftig nicht daran ſchuld, daß ich die Steigbügel verlor. Wann nicht Vetter Albin am Stacket erſchie⸗ nen wäre, vor dem der Pony ſich ſcheute, ſo wäre ich ungefährdet in den Garten gekommen! Aber was willſt denn du, Vater Stein?“
„»Nur ſehen, ob deine Knöchelchen alle noch heil und geſund ſind, Felix,“ erwiederte der alte Mann.
„Sie haben nichts mehr zu fürchten, Herr Graf,“ wendete er ſich dann zu dem noch ängſtlich harrenden Vater.„Felix iſt friſch und geſund! Der eine Arm iſt ein wenig gequetſcht, aber wir werden mit ein paar blauen und gelben Flecken wegkommen, denke ich!“
„Ja freilich,“ fügte der muntere Junge hinzu, in⸗ dem er plötzlich vom Sopha in die Höhe ſprang und mit beiden Armen in der Luft herumfocht.„Mir fehlt gar nichts! Nicht einmal ein bischen Schmerz empfinde ich!“
„Gott ſei Lob und Dank, daß Er dich gnädig be⸗ hütet hat, mein Sohn,“ ſprach der Graf, indem 9
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den Knaben in ſeine Arme ſchloß und zärtlich küß
„Es war ein entſetzlicher Anblick für mich, Stein, dieſen Sturz von Felix zu ſehen! Ich glaubte, das Herz müſſe mir brechen auf der Stelle!“
„Aber nun iſt ja Alles gut und vorbei, Väterchen,“⸗ ſagte der Knabe ſchmeichelnd,—„und nicht wahr,
nun darf ich auch wieder hinunter und noch ein bis⸗ chen reiten? Du ſollſt ſehen, ich ſpringe jetzt noch mit Ali über das Geländer!“
„Nein, nein, das wäre ein Frevel, den ich nimmer⸗


