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Furchtlos und treu : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Ha, der Verräther!« rief auch Gysbert.Es muß ihm gelungen ſein, während des Getümmels zu entſchlüpfen. Auf! Ihm nach! Wir müſſen ihn auf jeden Fall wiederhaben, ſonſt wurde wieder Alles ver⸗ rathen und unſer ganzer Sieg fruchtlos ſein! Steuer⸗ mann Vollbrand, bewacht mit ſechs Leuten die Gefan⸗ genen. Wir Anderen müſſen fort und den Entflohenen ſuchen. Todt oder lebendig, in unſere Hände muß er fallen. Ein Glück, daß die Fluth ſchon eingetreten iſt! Ueber das Riff kann er nicht mehr entwiſchen. Fackeln her! Es müſſen noch welche vorräthig ſein!«

Genug, um jeden Winkel in den Ruinen zu er⸗ hellen, wo ſich der Verräther jedenfalls verſteckt hat,« b erwiederte Heinrich und eilte nach unten, von wo er . gleich darauf mit einem ganzen Arm voll Fackeln zurück⸗ kehrte. Sie wurden angezündet, und nun ging es in die Nacht hinaus, um das entronnene Wild aus ſeinem Schlupfwinkel aufzuſtöbern.

Die ganze Ruine wurde durchſucht, ſelbſt auf den Thurm hinauf ſtieg Heinrich, und merkte her nun wohl, auf welche Weiſe Sybrand das Geheimniß ent⸗

deckt hatte aber von ihm ſelbſt fand ſich nirgends 12 eine Spur. Er muß entſchlüpft ſein!« ſagte Gysbert voll

Aerger und nicht ohne Beſorgniß.»Vielleicht hat er irgendwo einen Nachen verborgen gehabt und iſt damit an's Land gerudert! Wenn er Lärm macht, haben wir vielleicht noch einen Kampf zu beſtehen, und müſ⸗

¹ ſſean jedenfalls darauf gefaßt ſein. Längeres Suchen ſt nutzlos treffen wir lieber unſere Vorbereitungen! . Vorwärts! Die Gefangenen eingeſchifft die Vor⸗

räthe aus dem Gewölbe an Bord geſchafft, und dann