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ter und beſonders des elenden Verräthers Sybrand iſt dies nicht möglich. Wenn wir nur wenigſtens den anderen Fiſchern Nachricht geben könnten! Vielleicht würden ſie einen Verſuch zu unſerer Befreiung machen! Aber auch dieſe Hoffnung iſt vergeblich! Das Netz iſt über uns geworfen und ich ſehe keinen Ausweg!“
„Aber ich, Heinrich!« flüſterte Martha, ſeine Schwe⸗ ſter, welche ſich bis jetzt ganz ruhig verhalten hatte.
„Du? Was willſt du thun?“
„Ich werde mich am Seile in das Boot hinablaſſen und unſere Freunde am Strande zu Hülfe rufen, in⸗ dem ich von Hütte zu Hütte eile. Die Nacht iſt noch lang— in einer Stunde etwa tritt die Fluth ein, und bis zur nächſten Ebbe iſt den Franzoſen der Rückweg an's Ufer abgeſchnitten. Unſere Freunde haben Muth! Sie werden meinen Ruf hören, ſie werden kommen, die Wachen überwältigen und euch Alle befreien!«
„Aber du, Martha? Wie willſt du deine Flucht bewerkſtelligen?“
„Auf mich achtet Niemand! Mir iſt es ein Leich— tes, zu entkommen! Sei ganz unbeſorgt, Heinrich! Hängt das Seil hinunter?«
„Ja, ich habe das Boot daran befeſtigt, damit es nicht in die offene See hinaus getrieben wird! Aber du biſt ſchwach, Martha! Wenn das Seil deinen Händen entglitte, du in's Meer ſtürzteſt?“
„Nichts davon, ich habe Muth!“ entgegnete das kühne Mädchen.„»Denk' an unſeren Wahlſpruch, Heinrich! Furchtlos und treu! Es muß wenigſtens verſucht werden, unſeren Freund und Wohlthäter zu retten!“
„Nein, nein, nicht um meinetwillen ſollſt du dich


