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Einer von den Leuten, welche ebenfalls den Verräther verachteten, obgleich ſie ſeine Dienſte benutzten.„Bin⸗ det ihn ſelbſt, wenn Ihr's nicht laſſen könnt.“
»Nein, nein,“ ſagte Heinrich,„wenn ich einmal ge⸗ feſſelt werden muß, ſoll wenigſtens jener Schurke mich nicht anrühren. Bindet Ihr mich! Hier ſind meine Hände!“
Die Soldaten legten ihm leichte Feſſeln an, und nun begab ſich Heinrich wieder zu ſeinen Unglücksge⸗ fährten, an deren Seite er ſich ſchweigend niederließ. Sybrand ſchimpfte und ſchalt auf ihn, aber er hörte gar nicht danach hin und antwortete nur durch verach⸗ tungsvolles Schweigen. Andere Mißhandlungen Hein⸗ richs, welche Sybrand gegen den wehrloſen Gefangenen auszuüben verſuchte, wurden durch die Wachen verhin⸗ dert, welche endlich Sybrand bedroheten, daß ſie den Kapitän Danville herbeirufen würden, wenn er ſich nicht endlich zur Ruhe gäbe. Sybrand wußte wohl, daß er vom Kapitän keinen Beiſtand zu hoffen hatte, und ſchwieg endlich grollend ſtill. Doch nahm er ſeine Stellung ſo, daß er Heinrich nicht aus den Augen ver⸗ lor, um jeden etwa beabſichtigten Fluchtverſuch deſſelben zu verhindern.—
Heinrich, welcher anfänglich wohl Hoffnungen dieſer Art gehegt haben mochte, hatte ſie aber jetzt völlig auf⸗ gegeben.
»Wir ſind gefangen!“ flüſterte er ſeinen Begleitern zu.„Wenn man uns nur hier eingeſchloſſen hätte, würden wir uns leicht befreit haben, da ich in ahnen⸗ der Fürſorge geſtern ein Boot unten in die Bucht ruderte. Wir brauchten uns nur am Seile hinab zu laſſen und wären frei! Aber in Gegenwart der Wäch⸗


