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Furchtlos und treu : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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werden wir Feſſeln anlegen müſſen, damit er nicht ent⸗ wiſcht. Der Burſche iſt ſchlau! Er möchte am Ende hier eben ſo wieder ausbrechen, wie aus dem Block⸗ hauſe.«

Wohl binden Sie ihn aber vermeiden Sie jede unnöthige Härte, die ich durchaus nicht liebe,« entſchied Kapitän Danville, und begab ſich wieder nach dem oberen Thurmzimmer hinauf.

Mit triumphirendem Hohnlächeln ging Sybrand auf Heinrich zu und ſchüttelte ihn rauh am Arme.

Endlich! ſagte er mit rachſüchtigem Haſſe endlich biſt du in meiner Gewalt, und ich will ſie dich fühlen laſſen!

Verächtlicher, niedriger Verräther, elender Spion im Solde der Feinde, erwiederte Heinrich,glaube nicht, daß ich dich fürchte! Nur Abſcheu empfinde ich gegen dich, Abſcheu und Ekel, wie vor einem giftigen Gewuürm! Thue dein Schlimmſtes an mir, ſchurkiſcher Bube! Mein letztes Wort, mein letzter Blick werden immer nur ein Wort und ein Blick der Verachtung und des Abſcheu's ſein!«

Ein Schrei wilden Grimmes flog über die bebenden Lippen des erbleichenden Verräthers, und er erhob die Fauſt, um Heinrich zu ſchlagen. Aber Heinrich kam ihm zuvor. Mit Einem Stoße ſchleuderte er ihn zurück, ſo daß er keuchend und brüllend vor Wuth zu Boden taumelte.

Bindet ihn! Bindet ihn!« ſchrie er kreiſchend den

Douaniers zu, welche unten Wache halten mußten.

Ihr habt gehoͤrt, daß der Hund gebunden werden ſoll.«. Wir haben keinen Befehl empfangen, erwiederte