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Furchtlos und treu : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Herr Bardewiek erbleichte ein wenig und wankte zurück, ſuchte ſich aber raſch und männlich wieder zu faſſen.Aber hier mein alter Buchhalter Peters?« fragte er.Ihm wenigſtens kann kein Verbrechen zur Laſt gelegt werden.

»Man wird ihn verhören, und wenn man keine Schuld an ihm findet, auch in Freiheit ſetzen, erwie⸗ derte Kapitän Danville.

»Nun, Gott ſei Dank, mein armes Kind wird dann wenigſtens einen Beſchützer haben! ſagte Herr Barde⸗ wiek.Nicht wahr, Peters, mein alter Freund, du wirſt meine Mary nicht verlaſſen.

»Nicht, ſo lange noch ein Herz in meiner Bruſt ſchlägt,« verſicherte der alte Buchhalter.Den Va⸗ ter kann ich ihr nicht erſetzen, aber ihr treuer Freund werde ich ſein und bleiben bis zum Tode.

Die beiden Greiſe drückten einander warm die Hände, und nicht ohne Rührung, mit einem mitleidi⸗ gen Achſelzucken wendete ſich Kapitän Danville von ihnen ab.

Was ſoll nun mit den Gefangenen geſchehen? fragte Sybrand, indem er auf den Kapitän zutrat. Sollen ſie nach oben geführt oder hier bewacht wer⸗ den, bis wir ſie an's Land transportiren können?

Sie mögen hier bleiben warum ſie noch ſtöxen? erwiederte der Kapitän.Fünf Mann reichen zu ihrer Bewachung hin. Die Uebrigen gehen hinauf. Vor⸗ wärts, Leute! Und ihr Anderen keine nutloſe Grauſamkeit geübt! Ich will, daß die Gefangenen mit Achtung und Rückſicht behandelt werden!«

Sehr wohl, Herr! entgegnete Sybrand.Aber Heinrich, der Schmuggler⸗Junge? Ihm wenigſtens