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die Lampe aus dem Thurmgemache mit nach unten ge⸗ nommen hatte. Sie verbreitete noch hinreichendes Licht, um die Geſtalten der Gefangenen erkennen zu laſſen, und Heinrich ſah wohl, daß jeder Widerſtand gegen die Ueberzahl der Angreifenden nutzlos war.
„Herr Bardewiek! Herr Peters!“ flüſterte er raſch —„halten Sie ſich ruhig! Laſſen Sie Alles mit ſich geſchehen! Noch iſt nicht jede Hoffnung verloren. Leiſten Sie nicht den geringſten Widerſtand!“
„Es würde ja ohnehin vergebens ſein,« antwortete der Bremer Kaufherr mit Faſſung.„Unſer Plan iſt mißlungen, alter Peters! Wir müſſen uns in den Willen Gottes fügen. Nur meine Mary, mein armes Töchterchen, dauert mich.“
„Ihr wird nichts zu Leide geſchehen,“ ſagte Kapi⸗ tän Danville, der die letzten Worte gehört hatte.»„Wir Franzoſen führen nicht Krieg mit Kindern. Man wird Ihre Tochter an jeden Ort bringen, welchen Sie be⸗ ſtimmen werden.“
„Auch nach England, mein Herr?« fragte Herr Bardewiek.
„Auch dorthin, ſobald ſich eine Gelegenheit bietet; — ſein Sie wegen des Kindes ganz unbeſorgt.« 3
„Ich danke Ihnen, mein Herr,— mit mir mag nun geſchehen, was Gott über mich beſchloſſen hat. Welches Schickſal wartet meiner? Verhehlen Sie mir nichts, Herr Kapitän! Ich bin auf das Schlimmſte gefaßt.“
Danville zuckte die Achſeln.„Ich bedaure“— er⸗ wiederte er;—„es bleibt Ihnen wenig Hoffnung! Man wird Sie vor ein Kriegsgericht ſtellen und wahr⸗ ſcheinlich.. erſchießen laſſen!“ ſetzte er ganz leiſe hinunuu.
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