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Furchtlos und treu : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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funihnts Gemach, welches ſich im inneren Raume be⸗ and.

Aber hier iſt es dunkel, man ſieht nichts!« ſagte der Kapitän leiſe.

Geduld!« erwiederte Sybrand.Hell ſoll es bald werden.

Nach kurzem Suchen fand der Verräther das Feuer⸗ zeug in der Niſche, ſchlug Feuer, und zündete die Lampe an. Neugierig blickten ſeine Begleiter die maſſiven, feſten Mauern des Thurmes an.

Wo iſt der Eingang?« fragte der Kapitän.Ich bemerke nichts!

Und würden auch ſchwerlich etwas finden ohne mich, entgegnete Sybrand.Ja, ſuchen Sie nur, ſuchen Sie, Kapitän! Wenn Sie mich nicht hätten, würden Sie den ganzen Thurm in die Luft ſprengen müſſen! Sehen Sie her! Hier iſt der Schlüſſel!«

Sybrand hatte ſich den Stein wohl gemerkt. Sei⸗ nem ſtarken Drucke gab er nach die Pforte ſprang auf, und die nach unten führende Treppe lag vor den erſtaunten Blicken der Douaniers.

Ha, das iſt in der That eine merkwürdige Ent⸗ deckung! rief Kapitän Danville aus.

Ich vermuthe, daß noch merkwürdigere ihr folgen werden, erwiederte Sybrand.Hinunter jetzt! Ge⸗ fahr iſt dabei nicht! Wir haben es nur mit zwei Grei⸗ ſen und einem Knaben zu thun, die noch dazu Alle unbewaffnet ſind.

Gleichviel! Vorſicht muß angewendet werden, da⸗ mit uns Niemand entwiſcht, ſagte Kapitän Danpillle. Es gibt alſo keinen anderen Ausweg aus den Kellern dort unten, als dieſen?« 74