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„Ich werde vorangehen, die Leute bilden eine Li⸗ nie und folgen mir einzeln nach, indem ſie immer Einer in des Anderen Fußtapfen treten,“ entgegnete Sybrand. „Ein Jeder hüte ſich, von der graden Linie abzuwei⸗ chen und die Reihe zu verlaſſen! Sein Untergang wäre gewiß.«
„Eh bien, Ihr hört es, Soldaten,“ wandte ſich der Kapitän zu ſeinen Untergebenen.„Prenez garde! Und nun, en avant! Ich bin ſehr neugierig auf die Deheniſe⸗ die Monſieur Sybrand entdeckt haben will.«
„Sie werden dieſe Geheimniſſe kennen lernen und den Preis nicht zu hoch finden, den Sie für ihre Ent⸗ hüllung zu zahlen verſprochen haben,« ſagte Sybrand. „Aber ich hoffe auch, daß Sie Ihr Verſprechen halten werden— ſonſt..«.—
„Taisez vous, Monsieur— ſchweigen Sie! Nicht ſolche betises!« entgegnete Kapitän Danville kurz.„»Ein franzöſiſcher Soldat von Ehre bricht nie ſein Wort.“
„Gut denn, ich vertraue Ihnen!“ ſagte Sybrand. „Und nun vorwärts, mir nach!«
Der Marſch über das Riff wurde angetreten. Sybrand ging an der Spitze, die Soldaten folgten, und Kapitaͤn Danville machte den Beſchluß. Schwei⸗ gend und vorſichtig rückte der Trupp vorwärts; der noch helle Mondſchein ließ die ringsum drohenden Ge⸗ fahren leicht vermeiden, und bei der kundigen Führung Sybrands hatte man bald den Felſen erreicht. Es ging aufwärts— nach zehn Minuten war der Thurm umzingelt, und Sybrand drang mit Kapitän Danville und einem Theile der Douaniers in das ſchon oft


