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geln verbotener Waaren bewachen ſollten. Sie behaup⸗
teten geradezu, der ganze Geſpenſterſpuk rühre von wei⸗ ter Niemand her, als von den verwegenen Paſchern, welche den Aberglauben der Leute zu ihrem Gewerbe benutzten. Auch die Lichter, welche man geſehen haben wolle, rührten von ihnen her, die gehörten Stimmen
74 ſeien ihre Stimmen, das Geiſterſchiff ſei ihr Schmug⸗ gelſchiff, und die Schätze in den unterirdiſchen Gewöl⸗ ben des Schloſſes ſeien die gepaſchten Waaren, die nicht von böſen Geiſtern, ſondern von den Schmugg⸗ lern bewacht würden, mit denen man aber ſchon fertig zu werden hoffe. 3
„Mille tonnerres,“ rief ein alter Douanier eines
Tages, als in dem Wirthshauſe des etwa eine halbe . Stunde entfernten Dorfes wieder einmal die Rede von dem geheimnißvollen Schloſſe war—„nous verrons — die maudits Paſcher ſollen mich kennen lernen! Wir verſtehen unſer Geſchäft! Diable, nous ver- rons!““
Zwei Tage ſpäter rückte der Alte mit drei Beglei⸗ tern gegen das Schloß an. Der Weg dahin lag offen, denn es war Ebbe eingetreten, und der Schein des Vollmondes glänzte hell auf dem weißen Sande der
Dünen. Auf dem Schloſſe oben ſchimmerte Licht— in der Bucht lag dunkel im Schatten des Felſens ein Fahrzeug. Muthig drangen ſie, den Alten an der Spitze, auf dem gefährlichen Pfade vorwärts. Das Mondlicht ſpielte auf den Läufen ihrer geladenen Büchſen und dem Meſſingbeſchlage ihrer Säbel— ſo gingen ſie dahin. Am Morgen ſpülten die Wogen ihre Leichen an den Strand. Sie waren erſehrt — keine Wunde, keine Verletzung irgend A
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