94 erſt, nachdem ich mein früher gegen Sie geübtes Un⸗ recht gut gemacht habe, bitte ich um Ihre Hand.“
Die Verſöhnung wurde durch wechſelſeitigen war⸗ men Händedruck beſiegelt.
„Ich wußte wohl, daß es ſo kommen würde,“ murmelte Peter tief ergriffen.„Immer ſagte ich, ſein Herz ſei ſo richtig wie ſein Hauptbuch, und für dieſes kann ich einſtehen.“
„Geh,“ ſagte hierauf Mr. Bently zu ſeinem un⸗ würdigen Neffen.„Bereue, wenn du kannſt, und werde ein ehrlicher Mann. Für deine Sicherheit bürgt dir mein Wort.“
Mit einem Blicke voll Wuth und Verzweiflung verließ Cerus Kearn das Gemach. Er hatte ſeinen Lohn dahin, und nur beiläufig ſei noch erwähnt, daß er nach einigen Monaten elend im Laſter unterging.
Mr. Bently hatte Peter Mangles auf die Nach⸗ mittagsſtunde deſſelben Tages, an welchem Cerus Kearn ſein Urtheil empfangen, in die Wohnung ſeines Schwie⸗ gerſohnes beſchieden, und ihm die Botſchaft an ſeine Tochter aufgetragen, daß er ſelber ebenfalls kommen und für Rahel ein ſchönes Geſchenk mitbringen werde.
Wir müſſen uns jetzt in die Räume dieſer elegant und ſolid ausgeſtatteten Wohnung perſetzen.
Rahel hatte die Botſchaft ihres Vaters von Peter in Empfang genommen, und zerbrach ſich noch verge⸗ bens den Kopf darüber, als ein Wagen vorfuhr, und gleich darauf Mr. Bently mit herzlichem Gruße in das Zimmet trat, in welchem Georg Markham, Ra⸗ hel, ihre Tochter Marie und Peter Mangles bereits verſammelt waren. Mr. Bently ſtellte ſich an's Ka⸗


