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„Noch nicht,“ verſetzte ſein Onkel,„es iſt noch eine weitere Unterſchrift nöthig.“
„Noch eine?“ fragte Cerus ungeduldig.
Der Kaufmann übergab dem Rechtsgelehrten die Papiere von Santford, welche Mr. Morton bedächtig Wort für Wort vorlas. Im Verlaufe der Vorleſung bedeckte kalter Schweiß das Geſicht des elenden Cerus. Die umſtändliche Bloßſtellung ſeiner Schurkerei rief für einen Augenblick die Gluth der Scham wieder auf ſeine Wangen, während andererſeits ehrenhafter Stolz das Antlitz Georg Markhams röthete, der jetzt ſeine Ehre ſogar über allen und jeden Schatten des Ver⸗ dachtes erhaben fühlte. Er konnte wieder aufrecht in der Welt umhergehen, ohne vor der Vergangenheit erbeben zu müſſen. Sein Compagnon Thornton drückte ihm glückwünſchend die Hand.
„Was habe ich noch zu unterzeichnen?“ fragte der enthüllte Heuchler, welchem die Blicke der Verachtung, die von allen Seiten auf ihn gerichtet waren, nach⸗ gerade unerträglich wurden.
Der Rechtsgelehrte begann ein ausführliches Ver⸗ zeichniß des Verbrechens vorzuleſen, war aber noch nicht weit gekommen, als ihn Cerus mit den Worten unterbrach:
„Genug! Laſſen Sie mich nur unterſchreiben, wenn ich nicht von Sinnen kommen ſoll.“ Mr. Bently gab ſeine Einwilligung, Cerus unter⸗ ſchrieb das Bekenntniß, und die aktenmäßigen Belege ſeiner Schmach waren damit vollſtändig.
„Georg Markham,“ ſagte jetzt Mr. Bently, nun


