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„Wie?“ rief Cerus mit gut geſpielter Entrüſtung, „um den Folgen einer ſchlechten Handlung zu entgehen, ſoll ich mich ſelber einer That ſchuldig erklären, die mir nie entfernt in den Sinn gekommen iſt? Nimmer⸗ mehr! Iſt dies Ihre Gerechtigkeit gegen den Sohn Ihrer verſtorbenen Schweſter?“
Der Kaufmann breitete ruhig die Papiere aus, welche Richard in der Schatulle Santfords gefunden und ſeinem Großvater übergeben hatte. Cerus Kearn wurde blaß wie eine Leiche. Auf Einen Blick ſah er, daß ſeine Betrügereien vollſtändig enthüllt waren.
„Du verlangſt Gerechtigkeit,“ nahm Mr. Bently wieder das Wort,„ſie ſoll dir zu Theil werden. Ich 4 bin vorbereitet, mein Verfahren gegen dich Schritt für
Schritt vor der Welt zu verantworten. Faſſe darum deine Lage wohl in's Auge. Ich brauche dich nicht daran zu erinnern, daß du ein zu Grunde gerichteter Mann biſt, und daß ich keine Barmherzigkeit mehr kenne gegen den— Meuchelmörder meines Enkels.“
Cerus ſtöhnte. Der Stoß hatte getroffen.
„Sie haben Recht,“ ſtammelte er,„ich bin ein Bettler, und wenn ich hoffen dürfte...
„Fordere keinerlei Bedingungen,“ unterbrach ihn Mr. Bently.
„Nun, ſo ſei es drum! Ich bin in Ihrer Hand, und will thun, was Sie verlangen.“ 1
Auf ein Zeichen von Mr. Bently trat Peter Mang⸗ les in's Zimmer; ihm folgte Mr. Morton, der Rechts⸗ freund der Firma, Georg Markham, deſſen Aſſocié, Mr. Thornton, und der Direktor der Bank von En land. Beim Erblicken Georgs überflog aberm
Leichenbläſſe Cerus Kearn's Antlitz. 4
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