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Gefängniß entſchied ſeinen Entſchluß. Zwiſchen den beiden Herren trat er ins Haus und kam durch eine Halle voll Dienern, die ihm neugierig nachſahen. End⸗ lich machte ſein Führer vor einer Seitenthüre Halt, die der Herr des Hauſes aufſchloß.
„Warte bis ich das Gas angezündet habe,“ ſagte der Letztere in freundlichem Tone.
Nach wenigen Minuten befand ſich Richard mit ſeinen Begleitern in einem behaglich möblirten Zim⸗ mer. Er blickte verwirt umher,— kein Wunder, denn ſeine letzten Abentheuer hätten einen gereifteren Ver⸗ ſtand außer Faſſung bringen können.
„Sie wiſſen bereits, unter welchen Umſtänden ich dieſen Knaben aufgefunden habe,“ ſagte der fremde Herr,„und werden ſich morgen erkundigen, ob er die Wahrheit zu mir geſprochen hat.“
„Gut!e verſetzte der Andere, der ſeiner Umgebung nach ein Advokat ſein mußte.
„Iſt dieß der Fall, ſo werden Sie ihm meine Ab⸗ ſichten in Betreff Seiner mittheilen. Ich überlaſſe ihn ihrer Obhut mit der Ueberzeugung, daß er eine freund⸗ liche Behandung und ſorgfältige Bewachung finden wird. Sie verſtehen mich, Morton!“
Der Advokat nickte bejahend, und der andere Herr entfernte ſich.
Mr. Morton betrachtete ſeinen neuen Bekannten eine Weile ſtillſchweigen. Das offene Geſicht des Knaben geftel ihm. Endlich klingelte er einem Diener, und beauftragte ihn, Erfriſchungen zu bringen, und für den Gaſt ein Zimmer herzurichten.—
„Oben im Haus!“ fügte er hinzu.
„Du biſt müde,“ ſagte er dann, als Richard ſeinen
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