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Eine Familiengeschichte : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Der Gentleman wiederholte langſam den Namen.

Du haſt einen Vater? fuhr er fort.

Ja, Sirl

Was iſt er?

Früher Comptoiriſt. Aber ſein Herr entließ ihn, weil er meine Mutter ohne ſeine Zuſtimmung gehei⸗ rathet hatte. Seitdem iſt er, glaube ich, Alles gewe⸗ ſen, Sir.

War es Laune, oder ein beſſeres Gefühl, der Gentleman beſchloß, nicht nur dem Knaben die Schande des Gefängniſſes zu erſparen, ſondern auch ihn den Gefahren der Armuth zu entreißen, und ihm den Weg zu einem ehrenhaften Fortkommen zu eröffnen.

Hat dieſer Knabe wirklich mein Taſchenbuch ge⸗ nommen? fragte er den Polizeimann.

Das nicht, Herr! Aber er war bei dem jungen Halunken, der es hat, und...

Genug! unterbrach ihn der Fremde.Der Ver⸗ luſt iſt nicht erheblich. Folgen Sie mir und dem Ge⸗ 8 faugenen nach dem Thor, und beſorgen Sie mir ein

Cabriolet. Knabe, fügte er hinzu, ich will dir die Möglichkeit verſchaffen, ein ehrlicher Menſch zu wer⸗ den, indem ich dich an einen Platz bringe, wo man Acht auf dich haben wird.

Und meine Mutter! Meine arme Mutter!

Wenn ſie eine rechtliche Frau iſt, verſetzte der Fremde,ſo wird ſie ſich freuen, daß du den Fall⸗ ſtricken des Verbrechens entriſſen biſt.

Ach nein, rief Richard,die Ungewißheit, die Angſt wird ihr Tod ſein! Bringen Sie ihn nach dem Gefängniß, ſagte der Gentleman zum Häſcher. Familiengeſchichte. 2 3