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„Niemals!“ rief Richard verzweifelnd.„Nie! lie⸗ ber ſterben!“
„Es iſt keine Gefahr dabei,“ fuhr Jack flüſternd fort.„Ich will dir zeigen, wie man's macht. Siehſt du dort den Mann, der nach den Ladenfenſtern hin⸗ glotzt? Gib Acht und ſieh', wie bald ich ihn ausge⸗ fegt habe.“
„Nein, nein!“ ſagte Richard.
9»Nun, meinetwegen, ſo ſieh' nur zu,— ich will's thun!“ 1
Ein Nebel trat vor Richards Augen und blendeten ſie. Nur unbeſtimmt konnte er ſich ſpäter deſſen erin⸗ nern, was jetzt folgte. Er hörte Jack„lauf, lauf,“ rufen, als ein Polizeidiener, der ihnen hinter einem Baum zugeſehen hatte, aus ſeinem Verſteck hervorſprang und ihn zu faſſen verſuchte. Der Schuldige entkam, und Richard war ein Gefangener.
„Hab' ich doch Einen von dem Geſchmeiß!“ rief der Polizeimann.
„Was gibt's?“ fragte der Herr am Fenſter.
„Sie ſind beſtohlen, Sir!“
„Aber ich bin nicht der Dieb,“ ſagte Richard hef⸗ tig,„obwohl meine Mutter und Schweſter nahe am Verhungern ſind.“-
„Eine ſehr unwahrſcheinliche Geſchichte,“ ſprach der Polizeimann.
„Aber doch kann ſie wahr ſein,“ ſagte der Fremde. „Keine Gewalt, Sir! Ich glaube, Sie kennen mich?“ Der Polizeidiener griff an ſeinen Hut.
„Wie heißt du, Knabe?“
„»Richard Markham!“ lautete die Antwort.


