Druckschrift 
Eine Familiengeschichte : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
Einzelbild herunterladen

*

an hab' ich ihn beobachtet, und ſeine kleine Kaſſe ſtets

bis auf den Heller richtig befunden. Sie könnten eben

ſo gut Ihren Verdacht auf mich werfen, und wer weiß, ob Sie es nicht thun. Eine Ungerechtigkeit zieht gewöhnlich eine andere nach ſich.

Jetzt iſt die Ungerechtigkeit auf Ihrer Seite, ſagte der Kaufmann lächelnd.Aber ich verzeihe Ih⸗ nen, denn Sie meinen es gut. Wir dürfen keine Hän⸗ del mit einander anfangen.

Das iſt, nicht ſo ganz gewiß, erwiderte Peter Mangles noch ärgerlich und empſindlich.Es iſt mir ſogar, als müſſe ich mit Ihnen Streit anfangen, Ri⸗

chard Bently, damit es mir wieder leichter um's Herz wird. Die arme Rahel!

Sie vergeſſen meine Gefühle, entgegnete der Principal.Rahel hat mir das Herz gebrochen. Der Hochmnth thut es! murmelte der Buch⸗ halter.

Einen Bettler zu heirathen!

»Bettler? wiederholte Peter.Ich ſehe, wir krie⸗ gen Händel, es geht nicht anders. Bettler! Was waren Sie denn, als ein thörichter, aber treuer Freund Ih⸗ nen ſeine ganze Habe brachte, damit Sie ein Geſchäft « fangen konnten? Georg Markham beſitzt grade ſo viel, als Sie damals hatten Fleiß, Talent und

Rechtſchaffenheit Handeln Sie gegen ihn nach Ge⸗ fallen, aber denken Sie an mich, er wird trotz Allem ein ausgezeichneter Geſchäftsmann werden. Ihre ſelige. Frau hat jedenfalls ihre guten Gründe gehabt, als ſie 4 in die Verheirathung einwilligte, wenn ich ſie auch niht näher kenne. Sie war eine gute Frau, Richard, und 1