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Eine Familiengeschichte : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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bei meiner Rückkehr hoffe ich dich nicht mehr in mei⸗ nem Hauſe zu finden.

Mit dieſen harten Worten verließ er das Zimmer, und begab ſich nach dem Comptoir, wo er Markham in ſein Kabinet beſcheiden ließ, um ihm dem Abſchied zu ertheilen. Sein nächſter Schritt war die Auszah⸗ lung von tauſend Pfund Sterling, welche Rahel dem Legate einer entfernten Verwandten zu danken hatte.

Ich hoffte,« ſagte der tief verletzte junge Mann, daß Sie großmüthiger gegen mich handeln, und mir wenigſtens meine Anſtellung im Hauſe belaſſen wür⸗ den, denn ich habe Ihnen ſtets treue Dienſte geleiſtet.

Ein hohnvoller Zug, gemiſcht mit dem Ausdruck des Zweifels, verzog Mr. Bently's Lippen.

Haben Sie etwas gegen meine Ehrenhaftigkeit Klizuteden 2* fragte Georg ſtolz.

Man hat Ihre Bücher durchgeſehen, verſetzte der Kaufmann bedächtig, und es ſcheint Alles in Ord⸗ nung zu ſein.

Es iſt Alles in Ordnung! rief Georg haſtig aus.

»Ich will es glauben, und Ihnen demgemäß ein Zeugniß ausſtellen, lautete die ruhige Entgegnung. Ich denke, Sie werden für eigene Rechnung ein Ge⸗ ſchäft anfangen wollen?

Vermuthlich, erwiederte Georg leichthin, denn er fühlte ſich ſchwer gekränkt.Guten Morgen, Sir!

Noch ein dritter wohnte dieſer Scene bei, Peter Mangles, der älteſte Buchhalter des Hauſes. Er und Richard Bently waren mit einander aufgewachſen, und trotz ihres Verhältniſſes Principal und Commis durch die Bande der Freundſchaft ſtets eng perbunden geblieben. 5

1*