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die einzige Tochter eines reichen Kaufherrn, in deſſen Geſchäft er ſeine Ausbildung gefunden, geheirathet. Die Verbindung mit Rahel Bently war geſchloſſen wor⸗ den, als der Vater ſich, Geſchäfte halber, in Oſtindien aufhielt, gleichwohl konnte es keine heimliche Ehe genannt werden, da die Mutter der Braut ihre Zu⸗ ſtimmung dazu ertheilte, und perſönlich dem feierlichen Akte der Trauung beigewohnt hatte.
Zum Unglück war Miſtreß Bently eine oder zwei Wochen vor der Rückkehr ihres Gatten ſchnell geſtor⸗ ben, und ein von ihr auf dem Sterbebette geſchriebener Brief, in welchem ſie vermuthlich die Gründe für ihr Handeln dargelegt, hatte nicht aufgefunden werden können.
Herr Bently empfand zugleich Staunen und hefti⸗ gen Unwillen, als er bei ſeiner Ankunft in London ſeine Tochter mit einem Menſchen aus ſeinem Comp⸗ toir verheirathet fand. Abgeſehen von der Ungleichheit der Verbindung war ihm dadurch eine theure Hoffnung vieler Jahre vereitelt worden, die Hoffnung nämlich, Rahel mit ſeinem Neffen Cerus Kearn, einem jünge⸗ ren Compagnon des Hauſes, vermählen zu können. Der reiche Kaufmann liebte zwar ſein Kind, aber ſein Stolz war verwundet, und der Zorn iſt immer ein ſchlechter Rathgeber.
„Du haſt für dich ſelbſt gewählt,“ ſagte er kalt, als Rahel mit Thränen um ſeine Verzeihung bat. „»Die Einwilligung deiner Mutter genügte dir, die mei am, wie es ſcheint, nicht in Betracht. Die nes Comptoiriſten Georg Markham kann nicht
he bleiben. Ihre Heimath iſt bei ſſe London auf drei Tage,—


