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»Gewiß will ich das,« erwiederte Jakob.„Das verſteht ſich ja ganz von ſelbſt! Nur Muth, Muth, liebſter Vater! Es wird und muß ſchon Alles gut gehen!«
»Und deine Reiſe nach Haus?«
»„Oh, ſie hat Zeit! Jetzt dürfen wir nicht an Ver⸗ gnügen, wir müſſen an das Nothwendige denken, an die Arbeit. Mein Vater, wenn er erſt weiß, warum ich nicht komme, wird nur billigen, daß ich nicht komme. Morgen in aller Frühe ſchon will ich an ihn ſchreiben.“
„Uebereile dich nicht, Jakob! Warum willſt du dein Loos an das eines alten Mannes knüpfen, der nur eine Laſt für dich ſein kann?«
»Sie, mein gütiger Freund, mein Wohlthäter, mein zweiter Vater, eine Laſt für mich! Oh, nicht doch! Eine Luſt und eine Freude wird es für mich ſein, wenn ich einen Theil der Wohlthaten vergelten kann, die Sie freigebig auf mein Haupt gehäuft haben. Morgen früh ſchreibe ich, und ſobald die Waare anlangt, geht es fort mit Sultan!“«
„Oh, redliches Herz! Oh, treues Blut, wie wacker bewährſt du dich, rief jetzt Herr Zollmüller aus und preßte Jakob an ſeine Bruſt.„Du wirſt nicht ſchrei⸗ ben, du wirſt nicht hauſiren gehen auf der Landſtraße, ſondern du wirſt bei mir bleiben, und was du den Deinigen mitzutheilen haſt, kannſt du ihnen nöthigen⸗ falls ſelber ſagen. Auf, mit der Thür, mein alter Zeller! Da, Jakob, mein Sohn, ſiehe, da ſind ſie!«
Ein lauter Jubelſchrei tönte hell von Jakob's Lip⸗ pen, denn als Herr Zeller die Thür weit aufſtieß, da
anden im hell erleuchteten Nebenzimmer leibhaftig
Pater und Mutter Bluntſchli, und Schweſter Marianne, Das treue Blut. 6


