hier die Zügel an, und rief:„Halt!«
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ohne irgend einen Unfall zurückgelegt hatte. Auf der Straße fragte er nach dem Hauſe des Herrn Zollmüller, und Jedermann wies ihn freundlich zurecht. Endlich erreichte er das große, ſchöne, ſtattliche Gebäude, fuhr durch den Thorweg in einen weiten, geräumigen, von großen Waaren⸗Niederlagen umgebenen Hof ein, zog
Die Pferde ſtanden ſtill, und da war er nun, und ſchaute ſich um.
Auf dem Hofe und in den Magazinen gewahrte er ein reges, geſchäftiges Treiben. Fäſſer, Kiſten und Ballen wurden da ein⸗ und ausgefahren, und ſtarke. Männer mit Lederſchürzen und, trotz der Kälte, aufge⸗ ſtreiftem Hemds⸗Aermeln, handthierten wacker herum. Jakob erkannte auf den erſten Blick, daß er es hier mit einem der größeſten Handelshäuſer der Welt zu thun hatte, fühlte aber deswegen weder Beſorgniß noch Furcht oder auch nur Befangenheit. Er war ſich bewußt, ſeine Schuldigkeit gethan zu haben und genau zur rechten Stunde an ſeinem Ziele angekommen zu ſein.
Da ſich Niemand auf dem großen Hofe um ihn bekümmerte, ging er endlich auf Einen der Magazin⸗ Arbeiter zu, und fragte ihn, wo Herr Zollmüller zu finden ſei? 8
„Dort im Comptoir,“ verſetzte der Mann, und wies auf einen Seitenbau mit großen, breiten, vergit⸗ terten Fenſtern.
„Gut!« erwiederte Jakob, ging wieder an ſeinen Wagen, ſträngte die Pferde los, und ſagte zu Sultan: „Hab' Acht!“ Das brave Thier verſtand ihn, und Jakob wußte nun, daß er ſein Geſchirr in die beſte Ob⸗ hut gegeben hatte. Dreiſt begab er ſich de


