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Vaters abhing. Gleichwohl gelangte er, und glücklicher Weiſe ohne jeden Unfall, ziemlich ſchnell den Berg hin⸗ unter, und rannte von hier aus mit verdoppelter Eile nach dem Dorfe. In wenigen Minuten war hier die Kunde von dem Unglücksfall, der den wackeren Jakob Bluntſchli betroffen, in allen Hütten verbreitet, und alle
Maänner, ſelbſt der Herr Pfarrer nicht ausgenommen,
waren bereit, zur Rettung des Verunglückten beizutra⸗ gen. Schnell wurden Seile, Stangen, Decken, Kiſſen, und was ſonſt zur Rettung noch erforderlich ſein mochte, zuſammengebracht, und die rüſtigſten Männer machten ſich, Jakob an ihrer Spitze, auf den Weg. Sie waren Alle geübte Bergſteiger, und es wurde ihnen daher nicht ſchwer, das Plateau zu erklimmen. Oben ange⸗ langt, fanden ſie den Verunglückten auf derſelben Stelle, wo Jakob ihn verlaſſen hatte. Er war noch bei Be⸗ ſinnung, fühlte ſich aber äußerſt ſchwach, und war kaum noch im Stande, den hülfbereiten Freunden einige Worte des Dankes zu ſagen. Ohne Zögern, denn Jeder ſah wohl, daß Eile noth that, wurden die nöthigen Vorbe⸗ reitungen getroffen, um Jakob die Felswand hinunter zu ſchaffen. Man packte ihn ſorgfältig in Decken und Kiſſen ein, legte den hülfloſen Körper auf eine raſch und geſchickt hergerichtete Tragbahre, band ihn hier mit doppelten und dreifachen Stricken feſt, um ein etwaiges Herabrutſchen zu verhüten, welches bei der Steile des Abſturzes allerdings befürchtet werden konnte,— und nun griffen dreißig bis vierzig tüchtige Arme zu, um
den braven Kameraden ohne weiteres Unglück in ſene
Hütte zu tragen.
Das ſchwierige Werk gelang trotz der unſäglichen Hinderniſſe und Schwierigkeiten, welche beim Hinabe:


