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ſetzte Vater Bluntſchli mit traurigem Lächeln.„Aber ich fürchte, ich habe den rechten Arm und das rechte Bein gebrochen, und außerdem empfinde ich heftige Schmerzen in der rechten Seite. Wenn ich gerettet werden ſoll, Jakob, ſo mußt du Hulfe ſchaffen und die Nachbarn aufbieten. Das iſt das Einzige, was wir thun können.“
„Und ich ſoll dich hier ganz allein laſſen, Vater? Das bricht mir das Herz!“ ſagte Jakob unter Thränen.
„Es giebt aber keinen anderen Weg zur Hülfe,« erwiederte der Vater gelaſſen und in ſein Schickſal er⸗ geben.„»Alſo geh', mein Sohn, und laß mich hier in Gottes Schutze. Geh', mein Kind, und nimm dich beim Hinabſteigen in Acht, damit dich nicht ein gleicher Unfall, wie mich, trifft. Geh', Jakob, und der Himmel geleite dich! Die Nachbarn, daran zweifle ich nicht, werden gewiß zu meiner Rettung bereitwillig ſein! Geh', mein Sohn,— jede Minute iſt in meiner Lage koſtbar!“
Jakob ſah dies ein. Er ſtand auf, wiſchte ſich die Thränen aus dem Geſicht, und raffte ſeinen ganzen Muth zuſammen.
„Du haſt Recht, Vater!“ ſagte er.„So leb' denn wohl, und verlaß dich auf mich. Ich will es weder an Vorſicht noch an Schnelligkeit fehlen laſſen.“.
Er drückte die geſunde, unverletzte linke Hand des
Vaters, und riß ſich dann, wenn auch mit blutendem“
Herzen von ihm los. Mit der Eile eines gehetzten Hirſches flog er über das Plateau, und begann darauf, an der ſteilen Felswand hinunter zu ſteigen. Mit der äußerſten Vorſicht klimmte er hinab, denn er wußte wohl, daß pon ſeinem eigenen Leben das Leben ſeines
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