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laut weinend daneben nieder und rang in bitterer Ver⸗
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zweiflung, jammernd und wehklagend die Hände. Die
dunkle Geſtalt, es war der Körper ſeines Vaters, der blaß, mit Blut bedeckt, ohnmächtig oder todt auf dem kalten Schneebette ausgeſtreckt lag.
„Um Gottes willen, Vater, lieber Vater, erwache!“ ſchluchzte er, und ſeine Thränen tropften auf das bleiche, ſtille Geſicht nieder.„Barmherziger Himmel, wie hat dies Entſetzliche geſchehen können? Lieber, guter Vater, wache auf, oder ich ſterbe vor Angſt!«
Die jammernden Klagetöͤne des armen Knaben ſchie⸗ nen das fliehende Leben des Vaters zurückzuhalten; er ſchlug mit einem ſchmerzlichen Seufzer die Augen auf, und warf einen ſtarren, verſtörten Blick um ſich. Dann aber kehrte das Bewußtſein zurück, und ſein Auge blieb mit zärtlichem Ausdrucke auf dem weinenden Knaben haften.
»Beruhige dich, Jakob,“ ſagte er, nicht ohne An⸗ ſtrengung, mit ſchwacher Stimme.„Ich glaube nicht, daß es mir an's Leben geht, obgleich ich einen ſchweren Fall gethan habe. Der Schnee wich unter meinen Füßen, ſte verloren ihren Halt, und ich ſtürzte dreißig oder vierzig Fuß tief herab. Wenn die Schneedecke
nicht die ärgſte Gewalt des Sturzes gebrochen hätte,
wäre ich ſicherlich jetzt ein todter Mann. So aber fühle ich, werde ich am Leben bleiben, obgleich freilich nur als ein auf immer verkrüppelter Mann.“«
„Mein armer, armer Vater,“ jammerte Jakob,— „leideſt du große Schmerzen? Biſt du nicht im Stande, dich aufzurichten? Du haſt eine Wunde am Kopfe, thut ſie ſehr weh?«
»Die iſt das Wenigſte, was mich kümmert,“ ver⸗


