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Dorfe, und ermahnte beim Abſchiede Hans, doch ja den gefaßten guten Vorſätzen getreu zu bleiben und nicht zu vergeſſen, was der Herr Großes an ihm gethan habe.
Hans verſprach es mit Herz und Mund.„Fürchten Sie nichts,“ ſagte er—„Gott hat mir die Augen aufgethan über mein vergangenes Leben, und ich weiß wohl, daß ich viel wieder gut zu machen habe. An meinem feſten und ernſten Willen dazu fehlt es nicht, und, ſollt' ich je einmal wanken, ſo werde ich an Wenzel denken und an die ſchrecklichen Stunden, die Ulrich und ich in dem verſchütteten Stollen verlebten. Und dann— habe ich denn nicht mein liebes Bibelblatt? Hier ruht es auf meinem Herzen, und es ſteht darauf geſchrieben: „Opfere Gott Dank, und bezahle dem Höchſten deine Geluͤbde!“ Gott hat mich wunderbar geführt, er hat
mich geſtraft und hat mich errettet, er hat mich zur
Erkenntniß des Wahren und Guten geleitet— ich habe ſeine Majeſtät geſehen als ſtrafender Richter und als
barmherziger Vater— ich habe ſeine heilige Offen⸗.
barung kennen gelernt— oh, nimmer, nimmer werde ich das vergeſſen, nimmer werden die Eindrücke erlö⸗ ſchen, die ſich ſo tief meinem erſchütterten Herzen ein⸗ geprägt häben! Zweifeln Sie nicht: bei Allem, was ich thue und treibe, werde ich Gottes gedenken und auf ſeine Stimme hören!“
»Wohl, ſo wird auch allezeit Gottes Segen auf dir ruhen,« ſagte der Schachtmeiſter und ſchüttelte herz⸗ lich die Hand des Knaben.„Der Herr hat dich ſchwer heimgeſucht, aber jetzt freilich ſehen wir Alle, daß es nur zu deinem Heil und deinem Beſten geſchah. Als trotziger und vurfuite Knabe kameſt du in dieſe Thäler,
Ein Bibelblatt.
aber das Feuer der Trübſal reinigte dein Hert, ſo daß
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