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nigſt das Faß wieder, feſt entſchloſſen, für immer ſeine verderbliche Nähe zu meiden.
Da mir der Ausweg durch das Faß zur Unmög⸗ licheit geworden war, ſo befand ich mich in einer ſchlimmen Klemme. Wo ſollte ich nun wieder meinen Angriff beginnen, um mich durch die Hunderte von Kiſten und Waarenballen nach oben hin durch zu ar⸗ beiten? Durch mußte ich, wenn ich nicht Hungers ſterben wollte, denn leider hatte ich ſchon die Ent⸗ deckung gemacht, daß die verwünſchten Ratten meine Ohnmacht benutzt hatten, um einen abermaligen räu⸗ beriſchen Angriff auf meine Zwiebacksreſte zu machen.
Ich entſchloß mich kurz. Von dem wenigen Zwie⸗ back, den die Ratten mir übrig gelaſſen, konnte ich keine drei Tage mehr mein Leben ſriſten.
Was thun?
„Habt ihr meinen Zwieback verzehrt,“ ſagte ich zu
mir ſelbſt,„wohlan, ſo will ich zur Strafe dafür ſ viele von euch verzehren, als ich in meine Gewalt bekommen kann!“—
Noth bricht Eiſen, und der wüthende Hunger fragt nicht nach der Leckerhaftigkeit der Speiſen, wenn er ſich überhaupt nur deren verſchaffen kann. Wenn ein Menſch dem Verſchmachten nahe iſt, ſo verzehrt er Alles, was verzehrt werden kann, ſeien es Leckerbiſſen, ſei es die roheſte Koſt. Vor den Ratten ekelte ich mich, aber vor ihrem Fleiſche, mußte ich es auch roh und ohne alle Zuthat und Würze genießen, empfand ich nicht den mindeſten Widerwillen. Es handelte ſich nun darum, wie ich die Beſtien in meine Gewalt bekommen könne, und ein kurzes Nachdenken zeigte mir die Mittel dazu. Ich brauchte nur eine Rattenfalle
Der Bekehrte. 5


