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Stunden, wieder aufwachte, fand ich es ſchwül und heiß in meinem Kabinet. Jedenfalls war draußen die Witterung ſehr warm, und heizte mein enges ver⸗ ſchloſſenes Gemach in einer Weiſe ein, daß es in der That mit Nichts in der Welt eine größere Aehnlich⸗ keit hatte, als wie mit einem Backofen. Es konnte kaum anders ſein, das Schiff mußte ſich ſchon unter dem Aequator befinden.
Ich war beim Erwachen wie in Schweiß gebadet, wagte es aber dennoch nicht, ein wenig Luft in mein Gefängniß einzulaſſen, da ich die ſofortige Wiederkehr der Ratten fürchten mußte, ſobald ich irgend eines der von mir mit Tuch wohl verſtopften Luftlöcher öffnete.
Hunger und Durſt quälten mich, trotz der Hitze, beſonders der letztere. Ich trank alſo tüchtig aus meinem Waſſerfaſſe, und tappte dann nach meinen Zwiebacken herum, die ich an den Wänden meines Gemaches aufgeſchichtet und mit Tuchſtücken bedeckt hatte. Das Tuch war da, aber nach den Zwiebacken ſuchte ich vergebens. Rings herum taſtete ich,— nur einzelne Brocken von dem reichlichen Zwiebacks⸗Vor⸗
rathe fielen in meine Hände, alles Andere war ver⸗
ſchwunden.
Ein furchtbares Licht tagte in meinem Kopfe, ſo furchtbar, daß ich laut aufſchrie vor Herzensangſt. Ich konnte nicht daran zweifeln, daß die Ratten mei⸗ nen ganzen Vorrath von Zwieback aufgefreſſen hatten,
und daß der Zwieback es geweſen war, der ſie zu
lhnr unwillkommenen Beſuchen bei mir veranlaßt
atte. 4
Dieſe Entdeckung warf mich faſt zu Boden. Der r.
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