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kleine Ueberreſt von dem Zwiebacks⸗Vorrathe konnte kaum noch auf zehn bis zwölf Tage mein Leben fri⸗ ſten; dann mußte ich, wenn ich keine anderweitige Hülfsquelle entdeckte, unfehlbar verhungern.
Wirklich, eine recht angenehme Ausſicht in die Zukunft.
Trotz allem Unglück aber kehrte dennoch mein Muth ſo weit wieder zurück, daß ich eine Entſchließung faſſen konnte, um das Traurige meiner Lage zu mil⸗ dern, und neue Hoffnung zu erringen. Mein Herz war bereits ziemlich hart gehämmert in der Schule der Leiden, ſo daß nur ein ganz vernichtender Schlag es vermocht hätte, meinen Muth und meine Wider⸗
ſtandsfähigkeit gänzlich und auf die Dauer zu brechen. Es handelte ſich darum, neuen Nahrungsſtoff an⸗ zuſchaffen, und zwar ſo ſchnell als irgend möglich.
Demgemäß ging ich ohne Zögern daran, eine an⸗ dere Zwiebackskiſte aufzuſuchen, deren gewiß noch meh⸗ rere im Schiffs⸗Raume vorhanden waren. Wo ſie lagen, wußte ich freilich nicht, aber da waren ſie ohne Zweifel, und ich mußte es meinem guten Glücke an⸗ heim geben, ob ich eine fand oder nicht.
Zunächſt wickelte ich den Ueberreſt meines Zwie⸗ backs in ein Stück Tuch, um ihn vor den gierigen Zähnen der Ratten zu ſchützen, und hierauf machte ich mich ohne Zögern daran, die kaum zum vierten Theil geleerte Tuchkiſte vollends auszuräumen, und nur durch die Hinterwand derſelben einen Weg wei⸗ ter nach vorn zu bahnen.
Dieſe Arbeit war nicht ſo leicht, als man vielleicht denkt, und ich vergoß manchen Schweißtropfen dabei.
Das Tuch war ſo feſt auf einander gepackt und zu⸗
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