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willkommen geheißen, und hierauf von Helene in den Garten hinter dem Hauſe geführt, wo trotz der ſchon vorgerückten Jahreszeit noch die ſchönſten Blumen
blühten, und an Spalieren eine Fülle der köſtlichſten Weintrauben prangten. Wir brachten ein paar ſehr vergnügte Stunden im Garten und in den Gewächs⸗ häuſern zu, wo es noch ſchönere Blumen und Früchte, als in erſterem gab; wir naſchten von den Früchten nach Herzensluſt, und in meinem Leben hatte mir Etwas auch nur halb ſo gut geſchmeckt, als die Trau⸗ ben, welche die kleine Helene mir pflückte.
Als wir geſättigt waren, ſetzten wir uns in eine ſchöne Laubé von Orangen⸗ und Myrthenbäumen, und hier mußte doh der kleinen Helene noch einmal ganz ausführlich die Geſchichte meiner Vergangenheit erzäh⸗ len. Sie hörte mir theilnehmend zu, und aus ihrem eigenen Munde erfuhr ich dann, daß ihr Vater van der Hahn heiße, große Beſitzungen und Ländereien in Oſtindien beſäße, und zugleich der Chef eines der bedeutendſten Handelshäuſer in Calcutta ſei. Sie wären nur auf ein paar Jahre von Oſtindien nach Europa
herüber gekommen, des milderen Klima's wegen, da die Geſundheit der Mutter angegriffen geweſen ſei. Dieſe habe ſich aber ſchon weſendlich gebeſſert, und in nicht allzulanger Zeit würde der Vater mit ihr und der Mutter nach Calcutta zurückkehren. „Und freueſt du dich darauf?“ fragte ich. „„ewiß, ſehr freue ich mich darauf,“ verſetzte ſie, und ſchilderte mir das Land ihrer eigentlichen Heimath mit ſo glänzenden Farben, daß ich mit Erſtausen und Neugierde ihr zuhören mußte. Ich hätte auch, wer weiß wie lange noch, ihren Worten gelauſcht, wenn
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