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Der Bekehrte : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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halb ärgerlich über die getäuſchte Hoffnung, meinen Heimweg fortſetzen.

Drei Tage hielt mich eine gewiſſe Scheu ab, wie⸗ der in das Haus einzutreten und die kleine Helene zu beſuchen. Am vierten Tage endlich konnte ich's nicht länger aushalten, ſondern faßte mir ein Herz, und zog an dem glänzenden Meſſingknopfe der Hausklingel. Gleich darauf ertönten Schritte; ein Diener öffnete die Thür, und fragte mich ziemlich barſch, was ich wolle?

Zur kleinen Helene will ich,« gab ich ihm zur Antwort.

Er muſterte mich mit ſpöttiſchem Blicke, und ſchlug dann, ohne mich eines Wortes weiter zu würdigen, die Hausthür mir vor der Naſe zu. Von Wuth und Scham erfüllt, wendete ich der ungaſtlichen Thür den Rücken; und ging mit dem feſten Vorſatze fort, nie wieder dahin zu gehen. Aber da hörte ich eine wohl⸗ bekannte, liebliche Stimme»Hans! lieber Hans! hinter mir her rufen, drehte mich unwillkürlich um, und ſah die kleine Helene ſo ſchnell ſie laufen konnte, auf mich zukommen.

Der dumme Friedrich! rief ſie mir zu.Er kannte dich nicht! Zum Glück trat ich aber grade auf den Hausflur, und konnte noch einen Schimmer von deiner Geſtalt erblicken, ehe er die Thür zuſchlug. Das iſt ſchön von dir, daß du uns endlich beſuchſt! Ich habe ſchon geſtern und vorgeſtern auf dich gewar⸗ tet. Aber nun ſollſt du auch für's Erſte nicht wieder fort von mir!«

»Natürlich folgte ich der Kleinen in das Haus, wurde von ihrem Vater und ihrer Mutter freundlich