Saheb, ausſchließlich mit dem Gehanken an ſeinen Herrn be⸗ ſchäftigt, zerſtörte, mit zu weniger— Se berrudie re Hoffnun⸗ gen durch die Verſicherung, daß au, 8 ſchnel le Entfernung des Ungeheuers durchaus nicht zu rechnen ſei.„Wählt“«— ſagte er—„die Anaconda, wie hier, einen Baumwipfel— 4 zu ſolchen Spielen, deren Augenzeugen wir geweſen ſind, ſo— bleibt ſie dieſem Aufenthalt Tage und Wochen getreu, bis ihr X jede Hoffnung verſchwindet, eines nahen Raubes noch mächtig zu werden, und keine menſchliche Gewalt iſt vermögend, ſie von ihrer Stätte zu vertreiben.“ »Gerechter Gott!“ ſtammelte die bebende Eliſa—„So iſt er dennoch verloren! Auch wenn jene ſchwache Schutzweh⸗ ren zu ſeiner Sicherheit hinreichten, ſo wird ihn dennoch die unaufhörliche Angſt— ſo müſſen dn endlich doch Hunger und Mangel tödten!“ Meine unwilligen Blicke verwieſen dem Alten ſeine Un-⸗
* vorſichtigkeii. Was er aber auch immer hinzufügen mochte, * jene niederſchlagende Behauptung zu mildern, ſo war es gleich⸗ ¹ wohl unfähig, ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung den
Stachel abzuſtumpfen.
»Aber,“ hub ich endlich an,„wer bürgt uns denn dafür, daß unſer Freund überhaupt nur in einer ſo nahen und drin⸗ genden Gefahr ſich befindet? Du ſagſt, Saheb, du habeſt ihn vor länger als einer Stunde im Pavillon verlaſſen.— Könnt' er denn nicht beinahe ſeit eben ſo lange ſich zu einem Spazier⸗ gang entſchloſſen haben, wozu der Morgen ſo einladend war?«
1»Geſegnet ſeien dieſe Troſtesworte!« rief Eliſa aus.„Dieß „ wäre eine Möglichkeit, nicht wahr? Kann ſeine Abweſenheit ihn nicht gerettet haben?“ » Ach Gott!« ſtöhnte der Alte.„Aber die geſchloſſenen
Fenſter?«


