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Aus allen Welttheilen : Scenen und Bilder zur Unterhaltung und Belehrung für die reifere Jugend / hrsg. von Franz Hoffmann
Entstehung
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Geün überkleidet hat, und alle Blüthen Abrede genommen zu haben ſcheinen, ihn zugleich mit ihrem bunten Teppich zu ver⸗ 4 decken, in dieſer entzückenden Zeit alſo war es, wo der bie⸗ dere Klipphoff, ungeduldiger als je, ſich nach ſeinem Landſitz und zu ſeinem ſchoͤn gelegenen Häuschen ſehnte. Seit zwei oder drei Tagen befand er ſich bereits dorh und ich hatte nicht nur verſprochen, ihm dahin zu folgen, ſondern auch ſeine Gat⸗ tin, ſobald ſie zuvor einige nothwendige Einrichtungen in der Stadt getroffen haben würde, ſicher in ſeine Arme zu geleiten. Wir ſetzten uns demnach in zwei Palankine, deren Träger in doppelter Zahl bereit waren, ſich einander auf dem Wege ab⸗ zulöſen. Mit gleicher Vorſicht hatten wir die Nacht zu unſerer 1 beiſe zu Hülfe genommen, um der glühenden Mittagsſonne licht ausgeſetzt zu ſein.

Da wir um einen vollen Tag früher anlangten, als die 5 Abrede war, ſo befremdete es uns nicht, unſern Freund uns 1 weder entgegenkommen zu ſehen, noch ihn beim Eintritt in das* Landhaus vorzufinden.»Die liebliche Morgenſtunde hat ihn, 6

wie gewöhnlich, den Hügel hinauf gelockt, ſagte uns Saheb, ſein alter Leibdiener, zu deſſen Gunſten Klipphoffs Urtheil eine rühmliche Ausnahme ſtattfinden ließ, wenn er alle Zingaleſen, die Eingebornen der Inſel, ſo weit ſie mit uns Europäern und unſern Laſtern bekannt geworden, für ein verworfenes und treu⸗ koſes Geſchlecht erklärte. Im Pavillon alſo? fragte Eliſa. Kaum vor einer Stunde hab' ich ihn dort, mit Schrei⸗ ben beſchaftigt, verlaſſen,« war die Antwort.. 8Ob wir ihn nicht lieber dort überraſchen? wandte ſie u mir.Drei Augenblicke, Freund, um den Staub der abzuſchutteln, und ich bin hier wieder bei Ihnen! Erwar⸗ Sie mich; und nichts verrathe unſere Ankunft!« 1

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