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Die Ansiedler am Strande : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und durch unſerer Hände Arbeit unſer Leben zu fri⸗ ſten. Ich für mein Theil, liebe Kinder, beſitze immer noch mein Spinnrad, und es wird ſich eben ſo flink unter einem Schilfdache wie unter einem Ziegeldache drehen! Da wird es mir ja, will's Gott, nicht an Arbeit fehlen. Was Euch anbetrifft, ſo kann Iſabelle unſere kleine Hauswirthſchaft führen, und Julie, ſo wie Andreas können ihr dabei nach Kräften zur Hand gehen, und ſich auch ſonſt noch nach Gelegenheit nütz⸗ lich zu machen ſuchen. Karl endlich, nun, Er iſt unſere Stütze und unſer rechter Arm! Ihm liegt die Hauptſorge für unſere kleine Anſiedlung ob, und er wird graben, pflanzen und ſäen, was wir ihm ſpäter werden ärndten helfen. Armer Junge, du haſt dir da eine ſchwere Laſt aufgeladen!«

»Nicht ſo ſchwer, daß ich ſie mit Gottes Hülfe nicht zu tragen vermöchte!« erwiederte Karl muthig, und entwickelte dann in beredten, klaren Worten ſeine Abſichten und den Plan, den er bei der Anſiedlung zu verfolgen gedachte.

Während ſeine fleißigen Hände an der Hütte ge⸗ baut hatten, war ſein junger Kopf nicht müßig geblie⸗ ben. Er ſah eine lange Reihe von Arbeiten und Un⸗ ternehmungen vor ſich, die ihn ſchon erfreuten, wenn er nur daran dachte. Mit Zuverſicht hoffte er, durch die Hülfe und den Rath ſeiner verſtändigen Mutter, durch den Beiſtand ſeines willigen Bruders und ſeiner gelehrigen Schweſtern, eine Niederlaſſung zu Stande zu bringen, deren Ertrag vollkommen zur Befriedigung ihrer einfachen Bedürfniſſe hinreichen würde. Auch machte er aus ſeinen Hoffnungen kein Hehl. Seine

Augen blitzten, als er die Zukunft in lächelnden Bildern