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und Karl ſagte daher ſeiner Mutter, daß er morgen am Abend nicht zurückkehren werde, um ſeine koſtbare Zeit nicht durch unnützes Hin⸗ und Herlaufen zu ver⸗ trödeln.
Die Mutter war es zufrieden, und erlaubte auch, daß Andras ſeinen Bruder begleiten durfte. Sehr ſtolz darauf, bei den erſten Einrichtungen mit helfen zu kön⸗ nen, war Andreas ſchon in aller Frühe fertig, und ſtellte ſich hinter den kleinen Wagen mit den darauf ge⸗
er wie eine Schärpe um ſeine Schultern 4 gerüſtet zogen ſie noch vor Sonnen⸗ aufgang davoen.
Die erſte Sorge unſerer jungen Anſiedler beſtand darin, ſo viel Schilf als möglich einzuſammeln. Zum Glück war ihnen dabei Niemand zuvorgekommen, und überhaupt dachte wohl kein Menſch daran, ihnen dieſe koſtbare Aerndte ſtreitig zu machen. Uebrigens wäre Karl trotzdem nicht ohne große Schwierigkeiten zu dem Rohre gelangt, wenn er nicht unter einer Gruppe Wei⸗ den einen alten Kahn entdeckt hätte, den man vermuth⸗ lich aus Unachtſamkeit an dieſem einſamen Orte ſtehen gelaſſen hatte. Karl beſſerte ihn ſo gut als möglich aus, ſchlug einige Nägel ein, und machte ihn auf dieſe Weiſe flott. Weit vom Ufer durfte er ſich auf einem ſo ſchlechten Fahrzeuge allerdings nicht wagen, aber um das Rohr zu erlangen, dazu reichte der kleine Nachen allenfalls ſchon aus. Es ſtand ganz in der Nähe am Ufer, und außerdem iſt Rohr nicht ſchwer,


