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Die Ansiedler am Strande : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Viertes Kapitel.

Ein Familienrath.

Ohne weiteren Aufenthalt eilte Karl zu ſeiner Mut⸗ ter, und erzählte ihr mit haſtig und verwirrt hervor⸗ geſtoßenen Worten ſeine erlebten Abentheuer: daß der Dienſt, um den er ſich beworben, bereits vergeben ge⸗ weſen ſei, daß er aber auch recht froh darüber wäre; daß er gar nicht mehr daran denke; daß er einen lieb⸗ reichen, freigebigen Gönner gefunden, der ihm die Mit⸗ tel zur Erhaltung ſeiner Familie an die Hand gegeben; daß er ein ſonniges Stüͤckchen Erde am Ufer des See's entdeckt; daß er dort eine Hütte bauen wolle, und wie froh und zufrieden ſie Alle in Zukunft dort leben würden!

Die Mutter wußte nicht recht, was ſie von alle⸗ dem denken ſollte. Erſt als ſich Karl von ſeiner an⸗ fänglichen Verwirrung erholte, und nun noch einmal beſonnener erzählte, was ihm begegnet war, begriff die Mutter, um was es ſich eigentlich handelte, und die Kinder jubelten laut heraus vor Entzücken. Wenn ihrem älteſten Bruder der Plan ſchon ſo lockend er⸗ ſchien, wie willkommen mußte er ihnen nicht ſein. Sie hüpften vor Freude. Hundert luſtige Bilder tauchten vor ihrer Phantaſie auf, und Jeder erſchien ſich ſchon wie eine Art von Robinſon, von welchem die Mutter ihnen ſo Manches erzählt hatte. Iſabelle, Julie und Andreas plauderten um die Wette. Der Eine wollte