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Die Ansiedler am Strande : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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deren Beſitz dir Niemand ſtreitig machen ſoll. Du ſiehſt wohl, mein Sohn, daß dieſes Hollunder⸗Gebüſch die Gränze zwiſchen meinem Garten und der wüſten Stelle bildet, auf der du dich befindeſt. Reſpektire dieſe Gränze, und mache aus dem Uebrigen, was du willſt und kannſt!«

»Sie erlauben mir das in vollem Ernſte, lieber Herr? rief Karl hoch erfreut aus.

»Ich erlaube es, und werde Sorge tragen, daß du von Niemandem geſtört wirſt!« erwiederte der Greis. Hierauf, dem Knaben noch einmal freundlich zunickend, verſchwand er ſo ſchnell hinter den nächſten Bäumen, daß Karl nicht einmal Zeit hatte, ihm ein paar Worte herzlichen Dankes zuzurufen. Gleichwohl fühlte er ſich ſehr glücklich über die erlangte Erlaubniß, die ſeine im Stillen gehegten Wünſche befriedigte. Er hörte nicht, wie der freundliche Greis im Fortgehen zu ſich ſelber ſagte:Die armen Leute! Ein ſandiges Ufer und eine Schilfhütte! Wie ſehr zu bedauern ſind ſie!«

War Karl wirklich zu bedauern? Niemand würde dieß behauptet haben, der in jenem Momente ſeine ſtrahlenden Augen, ſeinen lächelnden Mund und ſeine vor Freude glühenden Wangen geſehen hätte.