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„Wenn Sie's erlauben, Oukel, möchte ich im näch⸗ ſten Juni etwa zurückkehren,“ ſagte ſie, ohne auf den Spott in ſeinen Worten zu achten.„Es muß ſchön in Tolleneck zu ſolcher Blüthenzeit ſein, und ich ſehne mich nach Ruhe; ſie wurde mir bisher ſelten genug.“
Er hatte nichts dagegen, ſondern ſprach einfach: „Komm!“
Am Nachmittag von ihrer Abreiſe traf unvermu⸗ thet Bernhard auf Tolleneck ein und brachte jetzt, faſt vierzehn Tage nach ihrer Abreiſe, dem Vater die er⸗ ſten Nachrichten von Leſthen's. Erſt jetzt erfuhr der alte Herr, und auch wir dürfen erſt jetzt den Leſern ver⸗ rathen, wie die Sache verlaufen. Der General mit den Seinen war gar nicht ins Gebirge hineingekommen, hatte vielmehr nicht fern von Tolleneck die ſogenannte „alte Fähre“ benützt, um den Fluß zu paſſiren, und war nach einem allerdings nicht geringen Umweg über eine weiter unten gelegene Brücke nach Wintersbach gefahren, in deſſen Einſamkeit er noch ein paar Tage unentdeckt verweilte. Dann geleitete Bernhard ſelbſt die Familie auf anderen Wegen der großen Straße zu, auf der ſie freilich erſt acht Tage ſpäter in ihre Heimat zurückge⸗ langte. Der Plan zu dieſer heimlichen Reiſe war ſo einfach und ſicher, daß er Buchhagen noch jetzt die volle Bewunderung Hartwigs eintrug. Dieſer zeigte ſich nur damit unzufrieden, daß man auch ihm aus dem Allen
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