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hungen und Verwünſchungen überhäufend, in Thränen zer⸗ fließend und in Wuth aufflammend. Aber es nützte ihm nichts, und als endlich aus dem Munde ſeiner Gebieterin ein ſeltſam ſcharf und faſt ziſchend betontes:„aber ich will, mein Freund! Und du fügſt Dich, oder—“— die Worte, welche noch folgten, waren ſo leiſe, daß ſie der Knabe ſelbſt mehr nur errieth— an ſein Ohr geſchlagen war, legten ſich jäh die wilden Wogen; es wurde ſtill im Zimmer und man ſah Felix es bald zwar bleich, aber mit finſterer, trotziger Miene verlaſſen. Dafür hatte aber die alte Anna Margarethe den Aerger, ihn während der Nacht vor der Abreiſe ruhelos in den Corridoren umherwandern zu hören. Auch nahm er ſich diesmal mit ſeinen Schritten noch weniger in Acht als damals, in der Nacht nach der Ankunft.
Hartwig Aare nahm die Nachricht, daß die Bei⸗ den ſeine Gäſte bleiben würden—„ich habe Felix dem Herrn Vincenz empfohlen,“ ſagte Lucie,„und er will ihn gern in die Jägerei einweihen; der Knabe hat Luſt dazu!“ in ſeiner halb gleichgültigen, halb derben Weiſe auf.„Meinetwegen,“ meinte er.„Will der Eine ſich mit ſich ſelbſt und Vincenz ſich mit dem Anderen plagen — mir kann's recht ſein. Nur mir ſollen ſie Beide vom Leibe bleiben. Du ſelbſt aber— dürfen wir nach Be⸗ endigung Deiner mütterlichen Geſchäfte von Neuem auf Deine ſchätzbare Gegenwart hoffen, Frau Nichte?“


