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Vergangene Tage : Geschichten / von Edmund Hoefer
Entstehung
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auf alle mögliche Weiſe verfolgt; er hat mich bei mei⸗ nen Vorgeſetzten in ſchlechten Kredit zu ſetzen verſucht, was ihm freilich nicht gelang, da mich dieſelben ſeit meinem Eintritt in den Dienſt kennen. Ja, ich habe Grund zu glauben, daß ich auf ſein Anſtiften in einige unangenehme Händel verwickelt wurde, daß böſe Gerüchte

in Umlauf kamen, die mir ohne ein glückliches Zuſammen⸗

treffen von günſtigen Umſtänden ſicher den Hals gebro⸗ chen hätten. Kurz, er handelte gegen mich wie mein Todfeind, und wenn mir das Alles nicht geſchadet, ſo kam es ſicher nur, weil der Oberſt ſelbſt Sternfeld zögerte einen Augenblick, bevor er hinzuſetzte:nicht gerade beliebt zu ſein ſcheint.

Genirt Euch nicht, ſagte der Rittmeiſter und ſtreckte ſich in ſeinem Seſſel aus;Ihr könnt das Ding meinetwegen auch noch anders nennen, mir iſt das egal. Aber fahrt fort Vetter, ſprach er weiter;was geht das Alles uns an?

Sternfeld nickte.Schon Recht, erwiederte er,ich komme. Alſo, fuhr er dann fort,ſo ſtanden die Sa⸗ chen gleich in der erſten Zeit und haben ſich ſeitdem nicht gebeſſert; inzwiſchen bekam ich aberes mag Anfang November geweſen ſein einen Brief von meiner Couſine, der Frau des Oberſten, die hier auf Landsburg lebte und mich aufforderte hierherzukommen. Der Brief war vor

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