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Vergangene Tage : Geschichten / von Edmund Hoefer
Entstehung
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für einen Soldaten! Das war überhaupt eine böſe Zeit. Aber fahrt fort, Junker, ſetzte er hinzu,daß wir weiter kommen.

Ich erinnere mich, daß der Oberſt damals oft in ſehr übler Laune war, ſprach Sternfeld weiter,und endlich, nachdem mein Vater eines Abends in großer Aufregung nach Hauſe gekommen, reisten wir ab, ohne von dem Onkel und ſeiner Familie Abſchied genommen zu haben. Mein Vater hatte ſein Gut verkaufen müſſen, weil es zu verſchuldet war, und mußte in Schweden leben, wo er von der Regierung eine kleine Verwaltungsſtelle erhielt. Ich trat bald bei meinem Regiment ein, das drüben ſtand, die Eltern ſtarben beide ſchnell hinter ein⸗ ander, und ſo erfuhr ich in langen Jahren weder vom Oberſten und ſeiner Familie, noch überhaupt von dieſem ganzen Landestheil ein einzig Wort, bis ich vor etwa ei⸗ nem halben Jahre mit dem Depot meines Regimentes nach D. verſetzt wurde, um uns wieder durch Werbung zu komplettiren. Bekannte hatte ich hier nicht, nähere Verwandte außer dem Oberſten nicht in der Nähe, und ſo verſtand es ſich von ſelbſt, daß ich ihn aufſuchte. Allein meine Aufnahme war die allerſchlechteſte wäre ſo etwas möglich, er hätte mich aus dem Hauſe geworfen, ohne daß ich irgend einen Grund davon erfuhr.

Es war damit nicht genug; er hat mich ſeitdem