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Lorelei : eine Schloß- und Waldgeschichte / von Edmund Hoefer
Entstehung
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Ich fahr' und weiß nicht wohin.

Wieſe oder irgend ein ung unterbrochen wurden. Hin und wider kam ein Waſſer hurtig die Höhe vor ihnen herab und murmelte durch den kühlen, ſchattigen Grund; zuweilen riefen auch noch ein paar Vögel, allein im Ganzen war es rings umher ſtill und einſam, und zumal von Men⸗ ſchen oder ihrem Wirken ließ ſich nirgends etwas bemerken. Nun aber waren ſie ſchon ſeit einigen Minuten auf einem breitern und gebahnten Wege gegangen und ſahen jetzt nicht weit vor ſich einen Graben nebſt dahinter liegendem Wall, der noch durch eine oben angepflanzte dichte grüne Hecke erhöht war. Seitwärts bemerkte man eine kleine Brücke über den Graben geſpannt und dahinter eine Staketenthür. Und wenn ſich drüben auch der Wald fortzuſetzen ſchien, ſo ließ ſich doch leicht erkennen, daß innerhalb des Walles ein 4 breiter Weg hinlaufen mußte, von dem ſich dann ein paar Alleen in das rückwärts liegende Terrain abzuzweigen ſchie⸗ nen. Dahin hatte der Forſtmann bei ſeinen Worten mit einer bezeichnenden Kopfbewegung gedeutet.

Der Park? wiederholte ſein Begleiter nun fragend. Gehört der vielleicht zu dem?

Freilich, freilich! unterbrach ihn der Förſter gutge⸗* launt;der gehört zu dem verbotenen Revier, von deſſen Betretung ich Euch geſtern Abend noch glücklicherweiſe abhalten konnte. Das würde einen ſchönen Lärm unter dem hochmüthigen alten Schloßgeſindel gegeben haben, wenn Ihr wirklich geſchellt und um Aufnahme ge⸗