Ich fahr und weiß nicht wohin. dergleichen ſpräche* allzu deutlich von einer großen Franzoſenfeindſchaft des Herrn.“
Hofmann hatte leicht die Brauen zuſammengezogen, ließ jedoch keine Erwiderung laut werden und ging ſchwei⸗ gend neben dem Andern her, der nach einer Weile fort⸗ fuhr:„ſoll ich Euch rathen, Herr, ſo bleibt Ihr für's erſte noch bei mir, bis ſich eine gute Gelegenheit findet weiter zu kommen und wieder ein wenig mehr Ruhe im Lande iſt. Ihr ſeid hier ſicher und erweist mir eine Freundlichkeit durch Euer Verweilen, ich ſehe wenig neue Geſichter und kann nur ſelten mit einem Freunde ein vernünftig Geſpräch führen. Ungelegenheiten,“ ſetzte er hinzu, da er den Frem⸗ den den Kopf ſchütteln ſah,„können mir auch nicht daraus erwachſen. Der Forſtmeiſter von Raben denkt über unſere Zeit wie Ihr und ich und haßt die Franzoſenwirthſchaft gründlich, und von ihm weiß ich, daß auch unſer Durch⸗ lauchtigſter ein gut deutſches Herz beſitzt und der guten Sache Vorſchub leiſtet, wo er's irgend vermag. Alſo— ſchlagt ein! Abgemacht! Ihr bekommt einen grünen Rock und geltet für den Forſtgehülfen Hofmann— das wollen wir ſchon arrangiren.“
Der Gaſt ſchüttelte die dargebotene Hand des Förſters und entgegnete herzlich:„nach dem, was Ihr mir von Bühel ſagtet, muß ich allerdings wohl Bedenken tragen, ohne Weiteres in jene Gegend zu gehn. Ich habe gar nicht


