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Lorelei : eine Schloß- und Waldgeschichte / von Edmund Hoefer
Entstehung
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18 Ich fahr' und weiß nicht wohin.

Wenn Ihr gewacht hättet, würdet Ihr ſie freilich geſehen haben, aber gehört ſicher nicht.

Ich könnte ſchon ein gutes Stück fort ſein, bemerkte Hofmann.

Davon nachher, entgegnete aber der Alte freundlich; zuerſt wollen wir unſere Suppe eſſen den Kaffee hat uns der Franzos verboten.

Und als ſie die einfache Mahlzeit beendet und die Frau das Gemach wieder verlaſſen hatte, meinte der Förſter:

nun ſagt mir offenherzig, Herr, ob man Euch heut in

Breitenſteinbach erwartet?

Nein, das nicht. Bühel weiß ſogar nichts von meinem Kommen, von meiner Flucht vielleicht nur durch die Zei⸗ tungen.

Und habt Ihr einen beſondern Plan im Auge, deſſen

Ausführung an einen beſtimmten Tag gebunden iſt?

Nein, auch das nicht. Sprechen muß ich ihn, aber auf ein paar Tage kommt es nicht an. Ich muß eben auf jede Gelegenheit achten, die mir forthelfen kann.

So bleibt heut noch hier, ſagte der Alte entſchieden. Es wird Euch gut thun, Herr, und Eurem Gaul auch, er iſt mächtig herunter. Und ſicher ſeid Ihr hier mehr als in Breitenſteinbach, das ſchon nah am offenen Lande liegt.

Es war nicht ſchwer, den Gaſt zu überreden, da der⸗

ſelbe ſich nach den Strapazen und der Aufregung der letzten