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Lorelei : eine Schloß- und Waldgeschichte / von Edmund Hoefer
Entstehung
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Ich fahr' und weiß nicht wohin. 17

zu ſehen. Er fand es unter den Händen eines putzenden

Knechts und trat, darüber beruhigt, wieder hinaus und in den kleinen Garten, welcher ſich mit einigen Obſtbäumen und ein paar Blumenrabatten neben und hinter dem Forſt⸗ hauſe ausbreitete. Da ſah er den Förſter mit einem jungen Menſchen, der gleichfalls die Jägerkleidung trug, einen Steig herauf kommen und hörte noch die letzten Worte des Alten:alſo kurz und gut, Freund, kommt dergleichen noch einmal vor, ſo kannſt du deiner Wege gehn. Ich mag mich nicht länger ärgern an dir. Dann bemerkte derſelbe

ſeinen Gaſt, den die begleitenden beiden Hühnerhunde miß⸗

trauiſch umſchnupperten, und trat ihm mit freundlichem

Gruß entgegen.

Schon heraus? fragte er und ſchüttelte die darge⸗ botene Hand.Das heiß ich Ueberfluß! Ihr wißt nicht, wie lang' Ihr ſo ſichere Ruhe habt, und da ſolltet Ihr ſie gründlich genießen.

Ich ſchäme mich ſchon genug über die ſpäte Stunde, entgegnete Hofmann kopfſchüttelnd.Meine Kleider hat man mir auch gereinigt, ohne daß ich etwas davon ge⸗ ſpürt, und das iſt, wie Ihr ſelber ſagen müßt, kein geringer Vorwurf für den verfolgten Flüchtling.

Ei, lachte der Förſter,das müßt Ihr mit meiner Alten abmachen. Die ſchleicht trotz ihres lahmen Beines wie eine Katze und geht durch die Thüren wie ein Geſpenſt⸗

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Hoefer, Lorelei.